Großbrand in Kraam-Heuberg – Landwirtschaftliches Anwesen steht in Vollbrand. Vier Löschzüge im Einsatz.

Veröffentlicht am 3. Juni 2015 von wwa

Feuer Kraam Heuberg 5349KRAAM – Großbrand in Kraam-Heuberg – Landwirtschaftliches Anwesen steht in Vollbrand. Vier Löschzüge im Einsatz.Feuer Kraam 5190KRAAM – Großbrand in Kraam-Heuberg – Landwirtschaftliches Anwesen steht in Vollbrand. Vier Löschzüge im Einsatz. – Kurz nach 05:00 Uhr wurden die Bewohner eines landwirtschaftlichen Anwesens in Kraam-Heuberg, an der L 276, durch einen heftigen Knall, eine Explosion, aus dem Schlaf gerissen. Sekunden später merkten sie, dass im hinteren Teil des Gebäudes ein Feuer ausgebrochen war. Sie wählten umgehend die Notrufnummer 112 und alarmierten die Leitstelle Montabaur. Selber nahmen sie ihre Hunde, die Katze und das Kleinpferd und verließen das Gebäude. Bereits nach wenigen Augenblicken, Montabaur hatte gerade die Feuerwehr Weyerbusch alarmiert, stand ein Gebäudeteil in Flammen.
Einige Minuten später traf der Löschzug Weyerbusch an der Brandstelle ein. Bereits auf der Anfahrt war aus der Entfernung das offene Feuer im rückwärtigen Teil des Anwesens zu sehen. Wehrführer und stellvertretender Verbandsgemeindewehrleiter Andreas Krüger ließ umgehend die Löschzüge Mehren und Altenkirchen nachalarmieren. AG Trupps gingen umgehend in die Brandbekämpfung. Die Wasserversorgung über die Hydranten stellte sich nicht nur als Problematisch dar sondern brach durch Wassermangel schlicht weg zusammen. Die Feuerwehren mussten im Pendelverkehr mit ihren Tankfahrzeugen für Löschwasser sorgen. So wurde demzufolge durch den Einatzleiter und Verbandsgemeindefeuerwehr Wehrleiter Ralf Schwarzbach auch der Löschzug Pleckhausen mit dem Großtanklöschfahrzeug nachalarmiert. Ebensowenig verständlich ist es, dass die Feuerwehr nicht auf das Wasser des nahegelegenen Hochbehälters zugreifen konnte. Anwohner sprachen davon, dass das früher durchaus der Fall war, dass die Feuerwehr im Brandfall in der Region sich dort mit Wasserversorgte.
Das Anwesen, nach Angaben des Besitzers um 1900 erbaut, wurde bis auf den vorderen Teil, einem Backsteinbau, ein Raub der Flammen. Die Gebäudeteile brannten komplett aus. Ein Teil der Stromleitung wurde ebenfalls vom Feuer zerstört. Der Stromversorger war noch während der Löscharbeiten vor Ort, klemmte das Brandobjekt von der Stromversorgung ab und legte die anderen Abnehmer wieder ans Netz.
Neben den vier Löschzügen waren die Polizei Altenkirchen und das DRK Altenkirchen im Einsatz. Die L 276 wurde für den Durchgansverkehr gesperrt und eine Umleitung eingerichtet. (wwa) Fotos: Wachow